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Interner oder Externer 3D-Druck

Raise3D
Warum der eigene 3D-Drucker im Unternehmen mehr bringt als ausgelagerte Druckaufträge

Warum der eigene 3D-Drucker im Unternehmen mehr bringt als ausgelagerte Druckaufträge – Ein Blick hinter die Kulissen der additiven Fertigung im B2B

In der industriellen Fertigung zählt heute vor allem eines: Reaktionsfähigkeit. Kundenbedarfe ändern sich schnell, Lieferketten sind fragil, und Produktlebenszyklen werden kürzer. Genau hier entfaltet der eigene 3D-Drucker im Unternehmen sein volles Potenzial – weit über das hinaus, was klassische Druckdienstleister bieten können.

Just-in-Time statt Just-in-Queue: Warum Inhouse-Druck oft überlegen ist

Wenn Unternehmen additive Fertigung auslagern, verlieren sie wertvolle Zeit in der Kommunikation, Freigabe und Logistik. Wer hingegen im eigenen Haus druckt, profitiert von:

Vorteilen des eigenen 3D-Drucks im Unternehmen

  • Sofortige Verfügbarkeit: Iterationen in wenigen Stunden statt Tagen.
  • Unabhängigkeit: Keine Wartezeiten oder Mindestmengen.
  • Know-how-Schutz: Vertrauliche Projekte bleiben intern.
  • Kostenkontrolle: Besonders bei Kleinserien langfristig günstiger.
  • Lean Production: On-Demand-Fertigung von Betriebsmitteln oder Hilfsmitteln.

Nachteile beim Auslagern von 3D-Druckaufträgen

  • Verzögerungen durch Rückfragen und Logistik
  • Höhere Stückkosten bei kleinen Mengen
  • Weniger Flexibilität bei kurzfristigen Änderungen
  • Eingeschränkter Zugriff auf Druckparameter und Materialwahl
  • Verlust von internem Know-how über Materialien und DFAM

Beispiel aus der Praxis: Werkzeugbau eines Maschinenbauers

Ein mittelständisches Maschinenbauunternehmen nutzte bisher externe Anbieter für Prototypen von Werkzeughalterungen mit folgenden Nachteilen:

  • Lieferzeit: 7–10 Tage
  • Kosten pro Bauteil: 180–250 €
  • Wenig Einfluss auf Materialwahl oder Füllstrategie

Nach dem Einstieg in den eigenen 3D-Druck mit Beratung und Schulung durch 3DMarkt:

  • Interne Lieferzeit: < 24 Stunden
  • Kosten: < 40 € Materialeinsatz pro Teil
  • DFAM-Optimierung: Design für additive Fertigung angepasst
  • Know-how: Aufbau von internem Fachwissen

FAQ – Häufige Fragen zum Thema

Ist ein eigener 3D-Drucker nicht teuer?
Die Investition amortisiert sich schnell durch eingesparte Aufträge und verkürzte Entwicklungszeiten.
Reicht ein einfacher Desktop-Drucker?
Abhängig vom Einsatzfall. Wir beraten, welche Technologie (FFF, SLA, SLS etc.) zu Ihnen passt.
Wie gelingt der Einstieg ohne Fachpersonal?
Wir begleiten Sie mit Schulung, Integration und technischer Beratung.
Was, wenn ich mich technisch nicht auskenne?
Wir übernehmen die Einrichtung, Materialberatung und Prozessintegration.
Lohnt sich der eigene Drucker auch für Kleinserien?
Gerade bei Kleinserien und Betriebsmitteln ist Inhouse-Fertigung oft schneller und günstiger.

Fazit

Ein eigener 3D-Drucker ist kein Ersatz für alles – aber ein strategisches Werkzeug, das Entwicklung, Produktion und Instandhaltung revolutionieren kann. Wer Additive Manufacturing nicht nur „macht“, sondern versteht und integriert, wird langfristig effizienter und unabhängiger produzieren.

Und genau dabei unterstützen wir Sie: von der Auswahl des passenden Systems über die Inbetriebnahme bis zur tiefgehenden Designberatung.

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